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Kennzeichenerkennung

Auto-Intellect verfügt über eine Funktion zur Erkennung von Kraftfahrzeugkennzeichen anhand eines von einer Videokamera erhaltenen Videobilds. In ein einheitliches System kann eine unbegrenzte Anzahl von Videokameras, Servern zur Speicherung und Verarbeitung von Daten und automatisierten Bedienerarbeitsplätzen eingebunden werden.

Auto-Intellect speichert in einer SQL-Datenbank das erfasste Kennzeichen, das Videobild des Fahrzeugs, den Bildteil mit dem Kennzeichen, Datum und Uhrzeit der Registrierung, die Adresse und andere Daten. Auf diese Weise wird eine Datenbank aller den Kontrollbereich passierenden Fahrzeuge aufgebaut, wobei sich zu jedem erfassten Kennzeichen Textkommentare hinzufügen lassen.

Alle eingehenden und verarbeiteten Informationen werden im Systemarchiv abgelegt. Anschließend lässt sich in diesem Archiv eine Datensuche nach verschiedenen Kriterien durchführen, wie Geschwindigkeitsintervall, Intervall der Fahrzeugregistrierungszeit, bestätigte und unbestätigte Alarme, Textkommentare usw. Auch kann auf Basis der ausgewählten Daten ein Bericht erstellt und in einer Datei gespeichert oder ausgedruckt werden.

Kennzeichenerkennung

Fahrzeugdurchfahrtskontrolle. Fahndungsfunktion.

1. Vergleich des erfassten Kennzeichens mit lokalen, regionalen und föderalen Datenbanken

Zu Fahndungszwecken ermöglicht Auto-Intellect, ein erfasstes Kennzeichen mit föderalen und regionalen Fahndungsdatenbanken zu vergleichen sowie auch mit eigenen lokalen Datenbanken. Auto-Intellect kann aus der Fahndungsdatenbank begleitende Informationen entnehmen, wie Marke, Farbe und Fahrgestellnummer des Fahrzeugs und Daten zur Überprüfung aller Fahrzeugaggregate. Alle diese Informationen können auf den Bedienerbildschirm ausgegeben werden (vgl. Punkt 4 "Meldung").

2. Kennzeichensuche in alle lokalen Datenbanken von Auto-Intellect

Auto-Intellect ermöglicht die Suche nach einem angegebenen Kennzeichen in allen lokalen Datenbanken von Streifendienstposten, wenn diese Posten mit Auto-Intellect ausgerüstet sind und über vernetzte Übertragungskanäle verfügen. Auf diese Weise lassen sich zeitnahe Informationen dazu abrufen, wo und wann das Fahrzeug mit dem entsprechenden Kennzeichen gesichtet wurde und in welche Richtung es weitergefahren ist, und das Foto des Autos kann mit vorhandenen Daten zu Fahrzeugen der gleichen Marke und Farbe verglichen werden.

Beispiel. Es wurde gemeldet, dass sich vor einigen Minuten ein Fahrzeug mit bekanntem Kennzeichen oder Kennzeichenteil von einem Unfallort entfernt hat. Am Auto-Intellect-Arbeitsplatz auf einem beliebigen Posten oder in einer Abteilung der Inspektion der Straßenverkehrssicherheit (GIBDD) kann das Fahrzeugkennzeichen oder ein bekannter Teil des Kennzeichens eingegeben und danach in allen lokalen Datenbanken erfasster Kennzeichen auf allen Streifendienstposten gesucht werden, die in das einheitliche Auto-Intellect-System eingebunden sind. Wenn zwischenzeitlich das Fahrzeug Kontrollbereiche passiert, erfolgt unverzüglich eine entsprechende Meldung am Arbeitsplatz, von dem aus die Suche durchgeführt wird. Hier kann auch ein Foto des Fahrzeugs zum Vergleich mit vorhandenen Beschreibungen angeschaut werden.

3. Datenbank der operativen Nachverfolgung

Auto-Intellect ermöglicht die sofortige Eingabe des Kennzeichens und anderer Daten des zu ermittelnden Fahrzeugs in eine eigene Datenbank. Anschließend können alle in den Durchfahrtskontrollzonen erkannten Kennzeichen mit diesem Kennzeichen verglichen werden (vgl. Punkt 1), wobei bei Übereinstimmung eine entsprechende Meldung ausgegeben wird (vgl. Punkt 4). Diese Funktion ist unerlässlich, damit nach Erhalt von Informationen über das zu ermittelnde Fahrzeug unverzüglich mit der Fahndung danach begonnen wird – bis es nach dem aktuellen Verfahren in einer regionalen oder föderalen Fahndungsdatenbank erfasst wird.

4. Meldung

Bei Übereinstimmung des erfassten Kennzeichens mit einer externen (föderalen, regionalen) Datenbank oder internen Kennzeichendatenbank (zur operativen Nachverfolgung) erfolgt eine Sprachmitteilung, und auf dem Computerbildschirm erscheint ein Warnmeldungsfenster mit dem Fahrzeugkennzeichen und dazugehörigen, in der Datenbank enthaltenen Informationen wie Marke, Farbe, Fahrgestellnummer des Fahrzeugs und Daten zur Überprüfung aller Fahrzeugaggregate. Eine Warnmeldung kann auch bei Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung erfolgen, z.B. bei Überschreitung einer bestimmten Geschwindigkeitsbegrenzung mit einem Kraftfahrzeug oder bei Nichtbeachtung von Ampelsignalen.

5. Kontrolle der Arbeit des Bedieners

Zur Kontrolle der Arbeit des Bedieners gibt es im Warnmeldungsfenster eine Schaltfläche zur Alarmbestätigung. Der Bediener ist verpflichtet, im Verlauf eines vorgegebenen Zeitraums nach Auftreten des Alarms auf diese Schaltfläche zu klicken, um zu bestätigen, dass er den Alarm verarbeitet hat. Anschließend lässt sich zur Bewertung der Arbeitsqualität des Bedieners überprüfen, wie viele Alarme er bestätigt hat, wie viel Zeit vom Auftreten eines Alarms bis zu seiner Bestätigung vergangen ist und wie viele Alarme nicht angenommen wurden.

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