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Axxon Intellect schützt die Nutzer der U-Bahn in St. Petersburg

Für moderne Metropolen stellen U-Bahn-Systeme eine Art Blutkreislauf dar, der die Stadt am Leben erhält und für die ordnungsgemäße Fortbewegung von Ressourcen sorgt, also eine Art lebendiges Netzwerk, das seine Nutzer an die gewünschten Orte bringt. Stellt die U-Bahn ihren Betrieb ein, so tut dies auch die Stadt. Eine nicht funktionierende U-Bahn-Linie bedeutet, dass Mitarbeiter zu spät zur Arbeit und Schüler zu spät zur Schule kommen. Der Rest des Transportnetzwerkes wird in diesem Fall überlastet und unter den Stadtbewohnern baut sich mehr und mehr Stress auf. Damit sinkt gleichzeitig das Vertrauen in die städtische Verwaltung sowie die allgemeine Zufriedenheit mit der städtischen Infrastruktur. Deshalb muss auf eine ganze Reihe von Faktoren geachtet werden, wenn es um die unterirdischen Verkehrsadern einer Stadt geht. Die wichtigsten Aspekte stellen dabei wohl ordnungswidriges Verhalten, Fehlverhalten, und - wie die Erfahrung leider zeigt - Terrorismus dar. Diese Gefahr macht es für U-Bahn-Betreiber zur Pflicht, innovative Sicherheitssysteme zu installieren, um die Sicherheit der Fahrgäste zu verbessern und das Risiko menschlichen Fehlverhaltens zu reduzieren. Innovative Sicherheit ist ein facettenreiches Thema, das die Zusammenarbeit unterschiedlicher städtische Behörden erfordert. Sicherheitssysteme müssen wirksam und zuverlässig sein, insbesondere weil sie auf die Anforderungen unterschiedlicher Behörden innerhalb der Stadtregierung eingehen.

Kontext: Eine intelligente Erkennung

Anfang 2013 startete die Verwaltung des U-Bahn-Betriebs in St. Petersburg ein Pilotprojekt zum Einsatz eines intelligenten Videoüberwachungssystems mit Gesichtserkennung. Das Testprojekt wurde an der U-Bahn-Station Ladozhskaya umgesetzt. Sollte es sich als erfolgreich erweisen, würde das System auch in 19 weiteren Stationen eingesetzt werden.

Als Grundlage des Systems haben sich die Verantwortlichen für die Software Intellect PSIM entschieden.

Axxon Intellect wurde bereits erfolgreich in den U-Bahn-Systemen von London, Rom, Jekaterinburg und Novosibirsk eingesetzt. Dies lieferte dem Produkt von AxxonSoft einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Konkurrenz.

Im Rahmen des Projektes in St. Petersburg musste Intellect mit dem Sicherheitssystem Concorde integriert werden, das speziell für die U-Bahn von St. Petersburg eingesetzt wurde. Beim Einrichter des Systems handelt es sich um das Unternehmen TekhnoOkhranServis LLC.

Das Ziel: sehen, erkennen, vergleichen

Das Hauptziel des Projektes bestand darin, sicherzustellen, dass von jeder Person, die die U-Bahn-Station betritt, ein Foto aufgezeichnet wird, gemeinsam mit Informationen über die weiteren Bewegungen des Reisenden, die dann Strafverfolgungsbehörden zur Verfügung gestellt werden sollten.

Die erste Aufgabe war die Einrichtung eines Gesichtserkennungssystems. Dieses macht eine Bildqualität erforderlich, die das Erkennen und Vergleichen mit vorhandenen Bildern in der Datenbank ermöglicht. Die Bedingungen für ein Erkennungssystem sind nicht gerade optimal: schlechte Lichtverhältnisse, Gegenlichtam Tag und ein enormes Passagierverkehrsaufkommen, um nur einige Schwierigkeiten zu nennen.

Der nächste logische Schritt liegt in dem Vergleich des Bildes mit denen in der Datenbank. Und natürlich müssen die zu vergleichenden Parameter optimiert werden, um einen genauen Abgleich zu ermöglichen.

Die Lösung: Kein Ort zum Verstecken

Hinsichtlich der Komplexität und der Tragweite der Aufgabe muss eine ganze Reihe an Details in Betracht gezogen werden: Höhe und Winkel der Kameras (wobei ein Kompromiss zwischen der Montagehöhe und dem Einfallswinkel gefunden werden muss), Absenkung der Kamera, Innenbeleuchtung, Außenbeleuchtung und Vibrationen aufgrund der Rolltreppenbewegung. Durch Lösung dieses Problems schlugen die Entwickler und Installateure mehrere Fliegen mit einer Klappe.

Im Eingangsbereich der U-Bahn-Station Ladozhskaya wurden Überwachungskameras in einer Höhe von 170 cm installiert. Weder mit einem Schal noch mit einem Hut können die Reisenden nun ihre Identifizierung verhindern. Laut Leitern derU-Bahn-Verwaltung von St. Petersburg liegt das tägliche Passagieraufkommen in der Station Ladozhskaya bei ca. 65.000 Personen - und mit dieser Anzahl kommt das neue Videoüberwachungssystem problemlos zurecht.

Die Kameras sind von allen zu sehen, jedoch ist es nicht möglich, sich vor ihnen zu verstecken: Sobald ein Reisender die Station betritt, werden die Bilder von mehreren Kameras aufgezeichnet und das Erkennungssystem gestartet.

Der Arbeitsplatz des Betreibers befindet sich in einem speziellen Überwachungsbereich der Station Ladozhskaya. Das Überwachungssystem unterstützt verschiedene Benachrichtigungsstufen sowie unterschiedliche Benachrichtigungen für die Betreiber und einstellbare Methoden zur Anzeige der Informationen auf dem Bildschirm des Betreibers. Wird das Gesicht eines Kriminellen in der Datenbank erkannt, so wird der Betreiber innerhalb von vier Sekunden darüber benachrichtigt.

Die Kapazität der für den Vergleich verwendeten Bilddatenbank ist nahezu grenzenlos. Das aktuelle Speicherlimit für aufgezeichnete Videos liegt bei einem Monat, aber die tatsächliche Länge wird einzig von den erforderlichen Kosten für die Datenspeicherung begrenzt. Für jede Person, deren Foto in der Datenbank gefunden wurde, kann Bildmaterial bis zu einem ganzen Monat wiedergegeben werden.

Ergebnis: ein voller Erfolg!

Laut Fontanka.ru erkennt das System derzeit 98 % aller Gesichter. Befindet sich das erkannte Foto in der Datenbank, liegt die Chance einer Identifizierung bei 92 %. Das sind fantastische Ergebnisse, die Anlass zu Optimismus geben.

Der nächste Schritt ist die Installation ähnlicher Systeme in 19 weiteren U-Bahn-Stationen in St. Petersburg. Tritt eine erkannte Person die Flucht an, kann das System sie nicht weiterverfolgen, da es nur in einer Station installiert ist. Aus diesem Grund liegen die eindrucksvollsten Ergebnisse der Überwachung des U-Bahn-Systems noch in der Zukunft, wenn die Ausweitung des Projektes abgeschlossen ist - und wir hoffen, dass sie bald der Fall sein wird!


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