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Intelligenter Schutz: Videoüberwachung mit Intellect für den Hochgeschwindigkeitseisenbahn korridor zwischen Moskau und St. Petersburg

Die von der russischen Eisenbahn transportierten Passagiere und Güter mussten seit jeher geschützt werden, doch hat sich die Bedrohungslage in den vergangenen Jahren stark verändert. Hierfür gibt es unterschiedliche Gründe, wobei der bedeutendste wohl in der Hektik des modernen Lebens und dem Auftauchen neuer Technologien zu finden ist. Diese betreffen ebenfalls den Eisenbahntransport, wo immer neue Risiken gute Vorsorgemaßnahmen und zeitnahe Reaktionen erfordern. Gleichzeitig bleibt die Gefahr von Terrorakten bestehen. Die russische Eisenbahnindustrie hat seit Langem ein Interesse an technisch modernen Sicherheitssystemen.

Fortschrittliche Sicherheitsausrüstungen werden seit Jahrzehnten von der Oktyabrskaya-Eisenbahn eingesetzt. Dabei handelt es sich um verschiedene Eisenbahnlinien im Nordwesten Russlands, einschließlich des Eisenbahnkorridors zwischen St. Petersburg und Moskau. Beim ursprünglichen Konzept mussten Sicherheitsanlagen an unterschiedlichen Standorten installiert werden: Bahnstationen, Nebenstellen, Verbindungsstellen usw.

Doch nach den Anschlägen auf den Newski-Express in den Jahren 2007 und 2009 auf der Strecke zwischen St. Peterburg und Moskau wurde dieses Konzept überdacht. Das Sicherheitssystem sollte nun eine 24-Stunden-Überwachung von Verkehrsanlagen und Infrastruktur gewährleisten, um wunde Punkte zu beseitigen und die Strecke zwischen den beiden wichtigsten russischen Städten lückenlos zu beobachten. Für dieses optimierte System wurde die Software Axxon Intellect PSIM eingesetzt. Axxon Intellect, die wichtigste Lösung der Produktpalette von AxxonSoft, hat sich als effektiv für verstreut gelegene Standorte mit unglaublicher Komplexität erwiesen.

Polizei fasst Jugendliche, die eine Schaufensterpuppe auf die Schienen des Sapsan-Hochgeschwindigkeitszugs legten

Die Polizei konnte die Jugendlichen identifizieren, die eine Schaufensterpuppe auf die Schienen des Hochgeschwindigkeitszuges Sapsan legten.

Wie von der Presseabteilung des russischen Innenministeriums mitgeteilt, konnte die Verkehrspolizei in Zusammenarbeit mit den Sicherheitsangestellten der russischen Eisenbahn drei Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren festnehmen, die eine Schaufensterpuppe auf die Schienen des Sapsan-Zugs gelegt hatten. Die Jugendlichen bekleideten die Schaufensterpuppe mit Jeans und einem Mantel, womit sie einer echten Person täuschend ähnlich sah.

Eine Warnung über einen Fremdkörper auf den Schienen wurde dem Zugführer des entsprechenden Sapsan-Zuges schnell übermittelt. Der Zug betätigte seine Notbremsen, ohne dass Reisende verletzt worden wären.

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Artikel erschienen auf Fontanka.ru, 1. August 2013

Eine 24-Stunden-Überwachung mit zuverlässiger Erkennung von Alarmereignissen in Echtzeit

Doch nach den Anschlägen auf den Newski-Express in den Jahren 2007 und 2009 auf der Strecke zwischen St. Peterburg und Moskau wurde dieses Konzept überdacht. Das Sicherheitssystem sollte nun eine 24-Stunden-Überwachung von Verkehrsanlagen und Infrastruktur gewährleisten, um wunde Punkte zu beseitigen und die Strecke zwischen den beiden wichtigsten russischen Städten lückenlos zu beobachten. Für dieses optimierte System wurde die Software Axxon Intellect PSIM eingesetzt. Axxon Intellect, die wichtigste Lösung der Produktpalette von AxxonSoft, hat sich als effektiv für verstreut gelegene Standorte mit unglaublicher Komplexität erwiesen.

Wo lagen die wichtigsten Anforderungen an die intelligenten Videoanalysefunktionen, die hier eingesetzt werden sollten?

Zunächst sollten die Videoaufzeichnungen klar und deutlich sein, unabhängig vom Wetter, der Tageszeit und den Lichtverhältnissen.

Weiterhin mussten die Videoaufzeichnungen zur Auslösung von Alarmen automatisch analysiert werden: Wegen der Möglichkeit menschlichen Fehlverhaltens (aufgrund von Überarbeitung oder Müdigkeit) sind Computer die bessere Lösung zur Erkennung von Risiken, die für das menschliche Auge manchmal unsichtbar sind.

Und schließlich machte die Gefahr durch Fremdkörper auf der Zugstrecke eine schnelle Informationsübermittlung an Betreiber notwendig, damit die Zugleiter und Serviceteams in Rekordzeit über die Bedrohung warnen könnten.

Axxon Intellect + Wärmebildkameras = rechtzeitige Gefahrenerkennung

Um die unterbrechungsfreie Überwachung aller Bereiche des Eisenbahnkorridors zwischen Moskau und St. Petersburg zu gewährleisten, wurde Axxon Intellect mit Wärmebildkameras kombiniert. Die mit Axxon Intellect betriebene Lösung verarbeitet eingehende Daten der Wärmebildkameras mit innovativen Überwachungs-Tools, die eine schnelle Reaktion auf gefährliche Situationen und das Vermeiden potenzieller Zwischenfälle ermöglichen.

Warum Wärmebildkameras? Im Gegensatz zu herkömmlichen Kameras erfassen Wärmebildkameras Licht im Infrarotspektrum und übermitteln klare Bilder bei jedem Wetter, zu jeder Tages- und Nachtzeit und ohne Bedarf an zusätzlicher Beleuchtung. Der nutzbare Beobachtungsabstand für Wärmebildkameras liegt zwischen 600 Metern und einem Kilometer und ist damit zwölf Mal größer als bei gewöhnlichen Kameras.

Die Videoanalyse unter Axxon Intellect ermöglicht die automatische Analyse des Bildmaterials zur Auslösung von Alarmen. Dies erleichtert die Arbeit der Betreiber, die sich auf bereits verarbeitete Informationen konzentrieren können, statt bedeutende Ereignisse aus einer Flut an Rohmaterial herauszusuchen.

Um Alarme auszulösen, erkennt das System automatisch die folgenden Ereignisse in dem Videomaterial:

  • Das Überschreiten festgelegter Bereichsabgrenzungen
  • Das Betreten/Verlassen eines Bereichs
  • Die Bewegung innerhalb eines Bereichs
  • Das Auftauchen von Obejkten in einem Bereich
  • Die Hintergrundveränderung einer Videoaufzeichnung

Für nahezu augenblickliche Warnungen über große Objekte auf Schienen hat AxxonSoft ein spezielles multispektrales Modul entwickelt. Dieses Modul erkennt das Auftauchen von Objekten auf Schienen und zeigt den Betreibern eine entsprechende Nachricht an. Diese können die Informationen schnell an Zugleiter und Serviceteams weiterleiten.

Beweis erbracht: Moderne Videoüberwachung sorgt für den Schutz von Reisenden

Die Oktyabrskaya-Eisenbahn verfügt von nun an über ein Lagezentrum für seine Hochgeschwindigkeitszüge, in dem Videos aufgezeichnet und analysiert werden. Dies ermöglicht die Verhinderung gefährlicher Situationen, welche Gesundheit und Sicherheit von Reisenden und Angestellten ebenso gefährden wie die Unversehrtheit der Anlagen.

Nach Einführung der Sapsan-Züge erwies das Videoaufzeichnungssystem seine Wirksamkeit bei der Überwachung der gesamten Transitstrecke. Die in den vorderen und hinteren Waggons installierten Kameras erfassen alle Ereignisse in Echtzeit. Neben der Abwendung von Gefahren haben sich Überwachungsvideos als nützliches Material zur Analyse nach den Ereignissen und zur Unterstützung von Wartungsteams erwiesen.

Dank hochmoderner Technologien gehören Zugreisen der Oktyabrskaya-Eisenbahn zu den sichersten überhaupt.

Das integrierte Sicherheitssystem wird mit Axxon Intellect betrieben und überwacht die Hochgeschwindigkeitsstrecken zwischen Moskau und St. Peterburg, St. Peterburg und Helsinki sowie Moskau und Nischni Nowgorod.

Der Betreiber des russischen Schienennetzes, die russische Eisenbahn, möchte auf Grundlage dieser positiven Erfahrung ähnliche Systeme an anderen Orten in ganz Russland einsetzen.


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