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Der Hauptbahnhof von Breslau in Polen

Die Sicherheit der Reisenden ist für den Hauptbahnhof von Breslau eine Aufgabe von höchster Priorität, daher hat die Geschäftsleitung der Entwicklung eines Videoüberwachungssystems besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Auf einem Bahnhof kommt wie an jedem anderen großen Verkehrsknotenpunkt täglich eine große Menge Menschen zusammen. Die Hauptanforderungen an das Videoüberwachungssystem waren somit vollständige Erfassung mit Kameras, präzise Videoanalyse und Integration mit dem Zugangskontroll- und der Alarm- und Brandmeldeplattform in einer einheitlichen Infrastruktur.


Zum Auftraggeber

Der Breslauer Hauptbahnhof - ein modernes Architekturdenkmal

Der 1856 erbaute Breslauer Hauptbahnhof liegt an der Kreuzung mehrerer wichtiger Bahnlinien und ist der größte Personenbahnhof im Südwesten Polens.

Er wurde nach Plänen des königlichen Architekten der niederschlesischen Eisenbahn Wilhelm Grapow errichtet und trägt daher zu Recht den Titel eines Architekturdenkmals.

Das Bahnhofsgebäude wurde mehrfach umgestaltet und modernisiert. Größere Instandsetzungsarbeiten wurden nach dem Zweiten Weltkrieg durchgeführt. Eine wesentliche Umgestaltung erfolgte im Jahr 2012, bei der das Gebäude nicht nur sein früheres historisches Aussehen zurückerhielt, sondern auch an aktuelle technische Standards und Anforderungen angepasst wurde. Im Rahmen der Sanierung des Objekts wurden die Bahnsteige neu gestaltet (ihre Anzahl erhöhte sich von 5 auf 6 und es wurden eine Tiefgarage und ein sogenannter Nachtbahnhof angelegt.

Im Zusammenhang mit der tiefgreifenden Modernisierung entschloss sich die Bahnhofsleitung, das Gebäude mit einem modernen Sicherheitssystem auszustatten, das eine Kontrolle des gesamten Bahnhofsgeländes ermöglichen sollte. Mit der Installation eines Videoüberwachungssystems wurde auch ein weiteres wichtiges Ziel verfolgt – alle erforderlichen Voraussetzungen für einen komfortablen Aufenthalt der Zugreisenden auf dem Bahnhofsgelände zu schaffen und den Fahrgaststrom durch den Ausbau der Infrastruktur zu vergrößern.

Die Situation

Modernisierung des Videoüberwachungssystems zur Europameisterschaft 2012

Eine der wichtigsten Aspekte bei der Entwicklung eines Bahnhofs ist ein zuverlässiges Sicherheitssystem, da ein moderner Bahnhof nicht nur aus Gleisen und Bahnsteigen besteht, sondern einen umfangreichen Infrastrukturkomplex darstellt, in dem es Geschäfte, Cafés, Geldautomaten und vieles andere geben kann.

Außerdem hatte sich Polen um die Austragung des Fußballeuropameisterschaft 2012 beworben und Sportveranstaltungen dieses Maßstabs ziehen immer Millionen von Gästen aus der ganzen Welt an. Wie allgemein bekannt, ist ein hoher Sicherheitsstandard eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Durchführung von Massenveranstaltungen. Die Modernisierung der Verkehrsknotenpunkte und Stadien wurde sowohl von Polen als auch von der EU mit besonderer Sorgfalt vorangetrieben. Der Breslauer Hauptbahnhof bildete da keine Ausnahme, und seine Sanierung und die Installation eines Videoüberwachungssystems sollten mit Beginn der Europameisterschaft abgeschlossen sein.

Für einen wirksamen Schutz des gesamten Innenbereichs und des angrenzenden Bahnhofsgeländes und im Interesse des Komforts der Fahrgäste war ein zentralisiertes Sicherheitssystem unabdingbar, mit dem sich eine zuverlässige Überwachung aller wichtigen Zonen von einem einheitlichen Kontrollzentrum aus realisieren lässt.

Zum Zeitpunkt als sich die Bahnhofsleitung an die Firma Nuuxe Radioton wandte, die das Sicherheitssystem im besagten Objekt installiert hat, war das Bahnhofsgebäude mit einem Netzwerk lokaler Videoüberwachungssysteme versehen, und es gab auch einige Wachposten. Aber Diebstähle, drohende Terroranschläge und eine unzureichende Zuverlässigkeit des bestehenden Systems zwangen die Verwaltung, über dessen Modernisierung nachzudenken.

Unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Objekts stellt die Bahnhofsleitung folgende Anforderungen an ein neues Sicherheitssystem:

  • verteilte Konfiguration
  • einheitliches Kontrollzentrum
  • möglichkeit der Nutzung von Netzwerkspeichern für das Videoarchiv
  • unterstützung einer mehrschichtigen interaktiven 3D-Karte
  • automatische Verarbeitung von Ereignissen
  • integration mit Zugangskontrollsystem und Brandschutzsystem

Die Lösung

Ein Sicherheitssystem auf Intellect-Basis erfüllt die Anforderungen des Auftraggebers im vollen Umfang

Im Ergebnis wurde die Entscheidung getroffen, als Fundament für den Aufbau eines Sicherheitssystems die integrierte Softwareplattform Axxon Intellect von AxxonSoft zu verwenden. Die Installation übernahm die Firma Nuuxe Radioton.

Die multifunktionale offene Softwareplattform Axxon Intellect, die die Erstellung komplexer Sicherheitssysteme beliebigen Umfangs ermöglicht, erwies sich als zuverlässiges, multifunktionales und flexibles Tool zur Realisierung dieses Projekts. Ein nicht weniger bedeutender Grund für die Wahl von Intellect war die Möglichkeit der Zusammenfassung von Videoüberwachung, Alarm- und Brandmeldung, Perimeterschutz und Zugangskontrolle und -steuerung in einer einheitlichen Infrastruktur. Außerdem besteht ein entscheidender Vorteil von Intellect darin, dass sich ein System auf dieser Grundlage an die Anforderungen eines beliebigen Objekts anpassen lässt, wobei der Kunde aufgrund der modularen Architektur genau diejenigen Funktionsmerkmale wählen kann, die für die Realisierung eines konkreten Projekts erforderlich sind.

Insgesamt wurden am Objekt 13 Server und 166 Kameras installiert. Auch wurde ein einheitliches Kontrollzentrum zur zentralen Steuerung des räumlich verteilten Videoüberwachungssystems geschaffen.

Entsprechend den Anforderungen des Auftraggebers an die Integration des Videoüberwachungssystems mit Zugangskontroll- und Sicherheits- und Feueralarmsystemen wurden die Module Galaxy und Polon implementiert. Und zur Darstellung des gesamten Bahnhofsgeländers und der gesamten im Projekt installierten Gerätschaften kamen mehrschichtige interaktive Karten mit 328 Ebenen zum Einsatz.

Ergebnis

Zuverlässiges Sicherheitssystem – erfolgreich durchgeführte Europameisterschaft

Mit der Installation eines Sicherheitssystems auf Basis der Softwareplattform Intellect wurde eine zuverlässige und wirksame Lösung zur Gewährleistung der Sicherheit in einem der größten Bahnhöfe Polens realisiert. Mit dem implementierten Videoüberwachungssystem lies sich der Bahnhofsbetrieb optimieren und eine Kontrolle auf dem gesamten Gelände gewährleisten. Auch verliefen dank dieser Lösung die Spiele der Fußball-Europameisterschaft 2012 ohne größere Störungen, und für die Touristen wurde der Hauptbahnhof zur Visitenkarte einer gastfreundlichen Stadt Breslau.

Zum Partner

Nuuxe Radioton ist seit 1993 auf dem Markt für Sicherheitssysteme tätig. Die Firma hat sich spezialisiert auf die Installation von Sicherheitssystemen in Objekten unterschiedlicher Komplexität und verfügt über einen reichhaltigen Erfahrungsschatz mit der Gestaltung von Alarm- und Brandmeldesystemen großer Unternehmen auf den Gebieten Energie, Medizin und Industrie. Darüber hinaus ist Nuuxe Radioton offizieller Vertrieb für Geräte aus den Bereichen Videoüberwachung, Kommunikation und Brandschutz. Zu den Hauptpartnern von Nuuxe Radioton gehören Unternehmen wie JVC, Motorola, Maxon u.a.


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